Warum Sie eine langsam drehende Saftpresse kaufen sollten!

Qualitativ gute Zentrifugen-Entsafter (bspw. Gastroback 40126 oder 40129) liegen zwischen 150 und 400 EUR. Zentrifugen-Entsafter haben jedoch diverse Nachteile, wobei die sehr hohe Umdrehungszahl der grösste Nachteil ist. Durch die hohe Umdrehungszahl wird während des Saftpressens sehr viel Sauerstoff in den Saft eingewirbelt, was zur Oxidation und Schädigung der hitze-empfindlichen Vitamine und Enzyme führt. Gesundheitsexperten, wie Dr. W. Norman Walker empfehlen daher Saftpressen mit einem anderen Prinzip, also nicht auf Zentrifugal-Kraft basierend. Zur Zeit Dr. Norman Walkers war das Gerät mit der niedrigsten Umdrehungszahl die Original Champion Saftpresse aus den USA, die mit 1400 Umdrehungen pro Minuten mit nur einem Bruchteil der Umdrehungszahl einer Zentrifuge arbeitet (Zentrifugen entsaften je nach Stufe und Gerät mit 5.000 – 15.000 Umdrehungen/Minute).

Nach einer amerikanischen Studie entscheidet die Sauerstoffmenge, die in den Saft eingewirbelt wird, über den Gehalt an empfindlichen, lebenden Enzymen. Je mehr Sauerstoff, desto mehr der empfindlichen und daher schwer zu bekommenden Vitalstoffe werden zerstört. Oder umgekehrt: Je weniger Sauerstoff die Saftpresse eingewirbelt, desto gesünder ist der Saft. Marktübliche Entsafter-Zentrifugen drehen mit rasanten Geschwindigkeiten von mehr als 5.000 bis 15.000 U/min. Sie wirbeln große Mengen Sauerstoff ein, sie schäumen den Saft auf und zerstören so Enzyme und sauerstoffempfindliche Vitamine.

Ein weiterer Nachteil von Zentrifugen ist die hohe Lautstärke der Geräte. Häufig beschweren sich Kunden, die eine Zentrifuge gekauft haben, dass Sie den Entsafter zu bestimmten Uhrzeiten nicht benutzen können um die Mitbewohner oder die Nachbarn nicht zu stören. Die Saftausbeute bei Zentrifugen-Entsaftern ist auch geringer als die von langsam drehenden Saftpressen, was Sie bei häufigem Saftpressen, Saftpressen grösserer Mengen und bei Verwendung von Bio-Obst- und Gemüse auch deutlich im Geldbeutel spüren werden. Außerdem müssen Sie bei einer Zentrifuge das rotierende Sieb regelmässig nachkaufen (kostet zwischen 30 und 50 EUR), weil bei stumpfer werdenden Messerchen auf dem Sieb sowohl die Saft-Qualität als auch die Saftausbeute abnimmt. Sie erhalten also mit einer Zentrifuge nicht nur weniger Saft als möglich, sondern auch in einer nicht so hohen Qualität wie es möglich wäre. Wobei natürlich auch ein mit einer Zentrifuge frisch gepresster Saft sehr wertvoll für die Gesundheit ist und nicht mit gekauftem Saft vergleichbar ist, denn gekaufter Saft in der Flasche ist meist ultrahocherhitzt und häufig aus Konzentrat hergestellt. Also ein frisch gepresster Saft ist einem gekauften Saft in jedem Fall vorzuziehen, aber auch bei frisch gepressten Säften gibt es nicht unerhebliche Qualitätsunterschiede.